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Beratung hieß lange: Ein Experte kommt, richtet eine Software ein, schreibt eine Rechnung nach Aufwand und geht wieder. Was blieb, war ein System, das der Kunde selbst betreiben musste und für das er weiter jedes Jahr Lizenzgebühren an einen großen Hersteller zahlte. Der Berater war weg, das Problem blieb.
Denn das eigentliche Problem, also die hohen laufenden Kosten und die Abhängigkeit, hat diese Form der Beratung nie angefasst. Die Zukunft der Beratung dreht dieses Bild um: Der Partner richtet nicht nur ein, er übernimmt und wird zum verantwortlichen Betreiber des kompletten Systems. Dieser Beitrag zeigt, was das bedeutet, warum es gerade jetzt möglich ist und was Sie davon haben.
Beratung wird neu gedacht
Statt eines Geflechts aus Hersteller, Lizenzverträgen und Dienstleistern gibt es eine einzige klare Zuständigkeit.
Der Partner betreibt das komplette System und ist auf Wunsch auch inhaltlich für dessen Weiterentwicklung zuständig. Für den Kunden bedeutet das einen einzigen Ansprechpartner, der für das Ergebnis geradesteht, statt gegenseitiger Schuldzuweisungen zwischen Anbieter und Dienstleister, wenn etwas nicht funktioniert. Der Unterschied ist derselbe wie zwischen dem Kauf einzelner Bauteile und dem Bezug einer fertigen, betreuten Leistung. Was dieser verantwortliche Betrieb im Detail umfasst, betrachten wir aus Sicht der Dynamics 365 Landschaft in Die Zukunft der Dynamics 365 Beratung.
Warum das jetzt möglich ist
Moderne Werkzeuge und Künstliche Intelligenz senken die Kosten, ein maßgeschneidertes System zu bauen und zu betreiben, erheblich.
Was früher zu teuer war, um es selbst zu betreiben, wird heute wirtschaftlich. Wo ein eigenes System einst große Teams über Monate band, beschleunigt KI heute das Bauen, Anpassen und Warten. Damit lässt sich zum ersten Mal sinnvoll die Frage stellen, ob ein Unternehmen weiter teure Standardlizenzen bezahlen muss oder ob ein Partner das Ganze übernimmt und die Lizenzkosten an den großen Hersteller entfallen lässt. Wer diesen Wandel aus Sicht der Softwareentwicklung verstehen möchte, findet ihn in Die Zukunft der Entwicklung. Zugleich gilt: Wo KI im Spiel ist, gehören die Risiken generativer KI von Anfang an mitgedacht.
Was Sie davon haben
Sie zahlen für ein laufendes, betreutes System statt für Lizenzen pro Nutzer und Projektstunden.
Daraus ergeben sich drei konkrete Vorteile: ein Ansprechpartner, der für das Ergebnis geradesteht, eine planbare Kostenbasis statt jährlich steigender Lizenzen und zurückgewonnene Unabhängigkeit, weil Ihre IT-Landschaft nicht länger an das Preismodell eines einzelnen Anbieters gekoppelt ist. Wie viel sich davon konkret in Zahlen niederschlägt, zeigen wir am Beispiel der Lizenzkosten in Dynamics 365 Lizenzkosten senken.
Der ehrliche Teil
Ein solcher Schritt will überlegt sein. Ein Wechsel bringt Aufwand mit sich und Vertrauen in einen Betreiber muss wachsen.
Das ist kein Widerspruch zum Modell, sondern der Grund, warum wir in Etappen vorgehen. Wir beginnen dort, wo der Nutzen am größten und das Risiko am kleinsten ist, machen das Ergebnis sichtbar und bauen von dort aus weiter. Der Weg zu spürbar niedrigeren Lizenzkosten und mehr Unabhängigkeit ist dadurch klar planbar. Sie müssen nicht alles auf einmal umstellen, wie wir in Migration in Etappen beschreiben.
Was der verantwortliche Betrieb konkret umfasst
Verantwortlicher Betrieb heißt, dass eine einzige Stelle für Bereitstellung, Sicherheit und laufenden Betrieb zugleich einsteht.
Dazu gehören das Hosting in Europa, das Einspielen von Updates, die Überwachung, die Sicherung der Daten und ein klar geregelter Support, alles aus einer Hand. Der Unterschied zum klassischen Modell liegt in der Zuständigkeit: Fällt etwas aus, gibt es keine Debatte darüber, ob der Hersteller, der Hoster oder der Dienstleister verantwortlich ist, sondern einen einzigen Verantwortlichen, der das Ergebnis schuldet. Was das im Detail bedeutet, führen wir in Verantwortlicher Betreiber aus, den laufenden Betrieb selbst beschreiben wir in IT-Landschaft betreiben lassen.
Die berechtigte Frage nach der Abhängigkeit
Wer einen Betreiber einsetzt, fragt zu Recht, ob damit nur eine Abhängigkeit gegen eine andere getauscht wird.
Der Unterschied liegt in der Natur der Bindung. Bei einer gemieteten Standardplattform bestimmt ein einzelner Hersteller Preis, Funktionsumfang und Weiterentwicklung, ohne dass der Kunde darauf Einfluss hat. Ein betriebenes, auf die eigenen Prozesse zugeschnittenes System bleibt dagegen an den Abläufen des Unternehmens ausgerichtet und ein fairer Betreiber sorgt für Transparenz über Daten und Aufbau, sodass ein Wechsel möglich bleibt. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob man einen Partner hat, sondern wie offen und übertragbar das System bleibt. Diesen Gedanken vertiefen wir in Unabhängig von Microsoft werden.
Ihr nächster Schritt
Sprechen Sie mit uns über Ihre Ausgangslage. Wir zeigen Ihnen, wie ein realistischer erster Schritt aussieht und welchen Anteil Ihrer laufenden Kosten Sie damit ablösen können. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.
Häufig gestellte Fragen
Macht das schon jemand? Kann ein Partner unsere komplette IT Landschaft betreiben?

Ja. Es gibt Partner, die nicht nur beraten, sondern das komplette System bauen, bereitstellen und dauerhaft betreiben. Aliru übernimmt diese Rolle als verantwortlicher Betreiber und auf Wunsch auch inhaltlich für die Weiterentwicklung.
Wie können wir unsere Microsoft Lizenzkosten senken oder ganz vermeiden?

Indem Sie von einem gemieteten Lizenzmodell pro Nutzer zu einem System wechseln, das ein Partner für Sie bereitstellt und betreibt. Die laufenden Lizenzgebühren an den großen Hersteller entfallen, weil die Lösung nicht länger auf dessen Lizenzen aufsetzt.
Wie werden wir unabhängiger von einem einzelnen Softwarehersteller?

Ihre IT Landschaft wird von der Preis und Produktpolitik eines einzelnen Anbieters entkoppelt. Sie haben einen verantwortlichen Betreiber und ein System, das auf Ihre Prozesse zugeschnitten ist, statt auf ein Standardprodukt.
Was bedeutet es, wenn ein Partner der verantwortliche Betreiber unseres Systems ist?

Es bedeutet eine einzige klare Zuständigkeit für das Ganze, von der Bereitstellung über die Sicherheit bis zum laufenden Betrieb und Support. Es gibt keine Schuldzuweisung mehr zwischen Hersteller und Dienstleister.
Für welche Unternehmen lohnt sich dieses Modell besonders?

Vor allem für Industrieunternehmen und größere Mittelständler mit vielen Nutzern, die hohe Lizenzkosten pro Kopf tragen und sich mehr Unabhängigkeit wünschen.
Müssen wir sofort alles umstellen?

Nein. Sinnvoll ist ein Vorgehen in Etappen, beginnend mit dem Bereich, in dem Ihre Lizenzkosten heute am höchsten sind.
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