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Industrieunternehmen haben viele Nutzer und genau das macht Standardsoftware teuer. Jede Lizenz kostet pro Kopf und Monat, die Preise steigen und ein großer Teil der Standardfunktionen wird nie gebraucht. Am Ende zahlt man viel Geld für ein Produkt, das nicht ganz zu den eigenen Prozessen passt, sodass zusätzlich die Abläufe an die Software angepasst werden müssen statt umgekehrt.
Dieser Beitrag zeigt, warum sich für Industrieunternehmen eine Alternative lohnt und wie sie aussieht. Er vertieft den Gedanken aus Die Zukunft der Entwicklung.
Warum Standardsoftware in der Industrie besonders ins Geld geht
Der Preistreiber ist die Lizenzierung pro Nutzer bei hoher Nutzerzahl.
Was bei wenigen Anwendern günstig wirkt, wird bei Hunderten oder Tausenden zum großen Posten. Ein Werk mit vielen Beschäftigten in Produktion, Instandhaltung, Einkauf und Verwaltung zahlt für jeden dieser Nutzer, auch wenn viele nur einen Bruchteil der Funktionen brauchen. Dazu kommt, dass Standardprodukte die eigenen, oft sehr spezifischen Abläufe eines Industrieunternehmens nur näherungsweise abbilden. Die Folge sind Workarounds, Zusatztools und Anpassungen, die weitere Kosten verursachen.
Standardsoftware und eigenes System im Vergleich
Der Unterschied zeigt sich in Kosten, Passgenauigkeit und Kontrolle.
| Kriterium | Standardsoftware | Eigenes, betriebenes System |
|---|---|---|
| Kosten | Lizenzen pro Nutzer, steigend | planbare Betriebskosten |
| Passgenauigkeit | Prozesse an Produkt anpassen | Produkt an Prozesse angepasst |
| Kontrolle | an Anbieter gebunden | bei Ihnen und Ihrem Partner |
| Funktionsumfang | viel Ungenutztes mitbezahlt | genau das, was Sie brauchen |
Warum die Rechnung heute anders aussieht
Moderne Entwicklung mit KI hat die Kosten für maßgeschneiderte Systeme stark gesenkt.
Der klassische Einwand gegen ein eigenes System, es sei zu teuer und zu aufwendig, beruhte auf hohen Entwicklungskosten. Genau die sind durch KI-gestützte Entwicklung deutlich gefallen. Damit wird ein eigenes System bei vielen Nutzern zur ernsthaften Alternative, gerade weil die Ersparnis bei den Lizenzkosten mit der Nutzerzahl skaliert. Die Grundlagen dazu erklären wir in Build vs. Buy neu bewertet.
Der pragmatische Weg
Der Einstieg gelingt dort, wo die Lizenzkosten heute am höchsten sind.
Man muss nicht alles auf einmal ablösen und auch nicht die gesamte Standardsoftware verbannen. Sinnvoll ist, mit einem klar abgegrenzten Bereich zu beginnen, den Nutzen sichtbar zu machen und dann weiterzugehen. Schritt für Schritt sinken die Kosten und wächst die Unabhängigkeit, siehe Unabhängig von Microsoft werden und Migration in Etappen.
Wie sich die Kosten über die Zeit verschieben
Entscheidend ist nicht der Einstiegspreis, sondern die Kostenkurve über Jahre.
Bei Standardsoftware steigen die Kosten mit jeder zusätzlichen Lizenz und mit jeder Preisrunde des Herstellers, unabhängig davon, wie viel eine Funktion tatsächlich genutzt wird. Ein eigenes, betriebenes System kehrt das um: Der Aufwand liegt vor allem am Anfang, im Aufbau, während der laufende Betrieb planbar bleibt und nicht automatisch mit der Nutzerzahl mitwächst. Genau dieser Effekt macht den Unterschied bei vielen Beschäftigten, denn die Ersparnis skaliert mit jedem Kopf, der keine teure Lizenz mehr braucht. Wie man die größten Kostenposten sichtbar macht und gezielt angeht, zeigen wir in Dynamics 365 Lizenzkosten senken.
Ein typisches Bild aus der Produktion
Der Nutzen zeigt sich dort, wo Standardsoftware an spezifischen Abläufen scheitert.
Denken Sie an ein Werk, in dem Instandhaltung, Qualitätssicherung und Fertigung mit Zwischenlösungen aus Tabellen und Zusatztools arbeiten, weil das Standardsystem den realen Ablauf nicht sauber abbildet. Jede dieser Insellösungen kostet Zeit, verursacht Medienbrüche und ist eine Fehlerquelle. Ein maßgeschneidertes System fasst diese Schritte in einem Ablauf zusammen, der dem tatsächlichen Prozess folgt, statt ihn zu verbiegen. Damit das System dauerhaft verlässlich läuft, gehört der Betrieb in feste Verantwortung, siehe IT-Landschaft betreiben lassen und Verantwortlicher Betreiber.
Wie Aliru unterstützt
Wir bauen und betreiben ein System, das genau zu Ihren Industrieprozessen passt.
Statt Ihre Abläufe an ein Standardprodukt anzupassen, bilden wir sie ab, mit planbaren Kosten statt steigender Lizenzen pro Kopf. So zahlen Sie für das, was Sie wirklich nutzen. Sprechen Sie mit uns über Ihre Alternative zu Standardsoftware.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Standardsoftware für Industrieunternehmen oft teuer?

Weil sie pro Nutzer lizenziert wird und Industrieunternehmen viele Nutzer haben. Die Lizenzkosten pro Kopf summieren sich zu einem großen, jährlich steigenden Posten, während viele Standardfunktionen gar nicht gebraucht werden.
Was ist die Alternative zu Standardsoftware?

Ein maßgeschneidertes System, das ein Partner baut und betreibt. Es bildet genau Ihre Prozesse ab, setzt nicht auf Herstellerlizenzen auf und wird mit planbarer Kostenbasis dauerhaft betrieben.
Ist ein eigenes System nicht teurer als Standardsoftware?

Früher ja, heute oft nicht mehr. Moderne Entwicklung mit KI hat die Kosten für maßgeschneiderte Systeme stark gesenkt. Bei vielen Nutzern kann ein betriebenes System günstiger sein als steigende Lizenzkosten.
Muss man die komplette Standardsoftware sofort ablösen?

Nein. Sinnvoll ist ein Vorgehen in Etappen, beginnend mit dem Bereich, in dem die Lizenzkosten am höchsten und der Nutzen am schnellsten sichtbar ist.
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