Inhaltsverzeichnis
- 1. Formulare und Felder in Dynamics 365 anpassen
- 1.1. Bedeutung und Einsatz von Formularen und Feldern
- 1.2. Anpassung von Formularen mit dem Formulardesigner
- 1.3. Best Practices bei Formular- und Feldanpassungen
- 1.4. Praxisbeispiel: Ein kundenspezifisches Vertriebsformular anpassen
- 2. Geschäftsprozessflüsse und Vertriebssequenzen anpassen
- 2.1. Was sind Geschäftsprozessflüsse (Business Process Flows)?
- 2.2. Geschäftsprozessflüsse individuell anpassen
- 2.3. Vertriebssequenzen: Best Practices verankern
- 3. Ansichten gezielt anpassen: Daten schnell finden
- 3.1. System-Ansichten und persönliche Ansichten
- 3.2. Ansichten für die Vertriebssteuerung
- 4. Dashboards individuell gestalten und konfigurieren
- 4.1. Rolle von Dashboards in Dynamics 365
- 4.2. Arten von Dashboard-Komponenten
- 4.3. Erstellen und Anpassen von Dashboards
- 4.4. Best Practices für Dashboards
- 4.5. Beispiel: Management-Dashboard für den Vertrieb erstellen
- 5. Plugins in Dynamics 365: Erweiterung durch eigene Geschäftslogik
- 5.1. Was sind Plugins und wozu dienen sie?
- 5.2. Entwicklung und Implementierung von Plugins
- 5.3. Best Practices bei der Plugin-Entwicklung
- 5.4. Kurzes Praxisbeispiel: Automatisierte Validierung mit einem Plugin
- 6. Integration und Nutzung von Power Apps innerhalb von Dynamics 365
- 6.1. Warum Power Apps?
- 6.2. Arten von Power Apps relevant für Dynamics 365
- 6.3. Einbettung von Power Apps in Dynamics 365
- 6.4. Best Practices bei der Power Apps-Entwicklung
- 6.5. Beispiel: Power App zur Außendienstunterstützung im Dynamics 365 CRM
- 7. Best Practices und weiterführende Tipps für effektive Anpassungen in Dynamics 365
- 7.1. Priorisierung: Standardfunktionen immer zuerst prüfen
- 7.2. Dokumentation und Change Management
- 7.3. Testing und Qualitätssicherung
- 7.4. Einbindung von Stakeholdern und Change-Kommunikation
- 7.5. Ausblick: Zukünftige Trends und neue Funktionen
- 8. Zusammenfassung und Fazit
Microsoft Dynamics 365 ist weit mehr als ein Standard-CRM-System. Die Plattform bietet Ihnen eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten, mit denen Sie Geschäftsprozesse optimieren und die Benutzererfahrung deutlich verbessern können. Von individuellen Formularen über aussagekräftige Dashboards bis hin zu maßgeschneiderten Plugins und Power Apps – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
Warum sind diese Anpassungen so wertvoll? Stellen Sie sich vor, Ihr Vertriebsteam könnte mit nur wenigen Klicks alle relevanten Kundeninformationen erfassen, ohne durch unnötige Felder navigieren zu müssen. Oder Ihre Geschäftsführung hätte alle wichtigen KPIs auf einen Blick verfügbar. Genau das ermöglichen die Anpassungsmöglichkeiten in Dynamics 365.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Formulare und Felder anpassen, aussagekräftige Dashboards erstellen, Plugins entwickeln und Power Apps integrieren können. Als Dynamics 365-Spezialist mit über 10 Jahren Erfahrung wissen wir bei Aliru, welche Anpassungen wirklich einen Unterschied machen.
Formulare und Felder in Dynamics 365 anpassen
Bedeutung und Einsatz von Formularen und Feldern
Formulare sind das Herzstück der täglichen Arbeit in Dynamics 365. Hier erfassen und bearbeiten Ihre Mitarbeiter Kunden-, Produkt- und Projektdaten. Standardformulare decken oft nicht alle spezifischen Anforderungen ab. Hier kommen individuelle Felder ins Spiel.
Ein Beispiel: Ein Technologieunternehmen benötigt zusätzliche Felder für Lizenzinformationen, Supportverträge und technische Spezifikationen. Diese Informationen sind in Standardformularen nicht verfügbar, aber entscheidend für den Geschäftserfolg.
Anpassung von Formularen mit dem Formulardesigner
Der Formulardesigner in Dynamics 365 macht Anpassungen intuitiv möglich. Sie können Felder per Drag-and-Drop hinzufügen, Sektionen erstellen und die Anordnung an Ihre Arbeitsprozesse anpassen. Besonders praktisch sind Registerkarten, die verwandte Informationen übersichtlich gruppieren.
Geschäftsregeln bringen zusätzliche Intelligenz in Ihre Formulare. Diese können Felder dynamisch ein- oder ausblenden, je nach eingegebenen Werten. Wenn beispielsweise ein Kunde als "Neukunde" markiert wird, können automatisch zusätzliche Onboarding-Felder erscheinen.
Best Practices bei Formular- und Feldanpassungen

Weniger ist oft mehr. Überladene Formulare schrecken Benutzer ab und verlangsamen die Dateneingabe. Konzentrieren Sie sich auf die wirklich wichtigen Informationen. Pflichtfelder sollten Sie sparsam einsetzen – nur dort, wo die Daten wirklich unverzichtbar sind.
Performance spielt ebenfalls eine Rolle. Formulare mit zu vielen Feldern laden langsamer. Nutzen Sie Validierungen und Hilfestellungen, um die Datenqualität zu verbessern. Eine klare Dokumentation aller Anpassungen erleichtert spätere Wartung und Weiterentwicklung.
Praxisbeispiel: Ein kundenspezifisches Vertriebsformular anpassen
Nehmen wir an, Sie möchten Ihr Opportunity-Formular erweitern. Im Formulardesigner fügen Sie Felder für Wettbewerber, Entscheidungskriterien und Budget-Timeframe hinzu. Mit einer Geschäftsregel blenden Sie das Budgetfeld nur bei Opportunities über einem bestimmten Wert ein. So erhalten Ihre Vertriebsmitarbeiter alle relevanten Informationen, ohne von unwichtigen Details abgelenkt zu werden.
Geschäftsprozessflüsse und Vertriebssequenzen anpassen
Was sind Geschäftsprozessflüsse (Business Process Flows)?
Geschäftsprozessflüsse bilden das Rückgrat strukturierter Abläufe in Dynamics 365. Sie fungieren als visuelle Leitplanken, die Ihre Mitarbeiter durch jeden Schritt eines Prozesses führen – im Vertrieb etwa vom ersten Kontakt bis zum erfolgreichen Abschluss. Die Darstellung am oberen Rand der Datensätze macht den aktuellen Status sofort erkennbar und zeigt, welche Schritte als nächstes erforderlich sind.
Besonders wertvoll ist die Sicherstellung konsistenter Daten in jeder Phase: Über Pflichtfelder und Validierungsregeln stellen Sie sicher, dass wichtige Informationen nicht übersehen werden. Das führt zu deutlich höherer Datenqualität und ermöglicht präzisere Prognosen.

Geschäftsprozessflüsse individuell anpassen
Die Anpassung erfolgt über den Prozess-Designer in Power Apps. Beginnen Sie mit der Analyse Ihres aktuellen Prozesses und identifizieren Sie die kritischen Entscheidungspunkte. Ein typischer B2B-Vertriebsprozess umfasst beispielsweise die Stufen Qualifizierung, Bedarfsanalyse, Angebotserstellung, Verhandlung und Abschluss – jede Phase mit klaren Ein- und Ausstiegskriterien.
Zur Optimierung definieren Sie Zwischenschritte für komplexe Phasen und implementieren Bedingungen, die automatisch Aktionen auslösen. Ein praktisches Beispiel: Überschreitet der Opportunity-Wert einen Schwellenwert, wird automatisch eine Genehmigungsanfrage an das Management gesendet.
Vertriebssequenzen: Best Practices verankern
Vertriebssequenzen (Sales Cadences) sind strukturierte Abfolgen von Aktivitäten, die Leads und Opportunities systematisch bearbeiten. Eine typische Sequenz nach dem Angebotsversand: nach 3 Tagen telefonisch nachfassen, nach einer Woche eine E-Mail mit Zusatzinformationen senden, nach 2 Wochen ein persönliches Gespräch führen. In Kombination mit Power Automate lassen sich E-Mails automatisch versenden, Aufgaben erstellen und Erinnerungen setzen – etwa eine automatische Aufgabe, wenn eine Opportunity 30 Tage ohne Aktivität bleibt.
Ansichten gezielt anpassen: Daten schnell finden
System-Ansichten und persönliche Ansichten
Der Unterschied liegt in der Verfügbarkeit: System-Ansichten sind für alle Benutzer sichtbar und werden vom Administrator verwaltet, persönliche Ansichten stehen nur dem erstellenden Benutzer zur Verfügung. Zum Erstellen navigieren Sie zur gewünschten Tabelle, öffnen die erweiterte Suche, definieren Ihre Filterkriterien und speichern die Ansicht.
Ansichten für die Vertriebssteuerung
Konzentrieren Sie sich auf die Informationen, die für tägliche Entscheidungen relevant sind. Bewährte Filterkriterien und Spalten sind Opportunity-Wert, Wahrscheinlichkeit, voraussichtliches Abschlussdatum, Vertriebsphase, zugewiesener Verkäufer und letzte Aktivität. Eine bewährte Praxis ist die Erstellung separater Ansichten für verschiedene Zeiträume – etwa "Abschluss diese Woche", "Abschluss dieser Monat" und "Überfällige Opportunities". Farbcodierungen und Warnhinweise machen Engpässe sofort erkennbar und helfen, rechtzeitig zu intervenieren.
Dashboards individuell gestalten und konfigurieren
Rolle von Dashboards in Dynamics 365
Dashboards verwandeln Rohdaten in aussagekräftige Visualisierungen. Sie bieten Führungskräften und Anwendern einen schnellen Überblick über wichtige KPIs und Geschäftsprozesse. Ein gut gestaltetes Dashboard kann Entscheidungen beschleunigen und Trends frühzeitig aufzeigen.
Arten von Dashboard-Komponenten
Dynamics 365 bietet verschiedene Dashboard-Komponenten. Diagramme visualisieren Trends und Vergleiche, Datenraster zeigen detaillierte Listen, und IFRAMEs ermöglichen die Einbindung externer Inhalte wie Power BI-Berichte oder Web-Apps. Diese Flexibilität erlaubt es, genau die Informationen anzuzeigen, die für Ihre Entscheidungen relevant sind.
Erstellen und Anpassen von Dashboards
Die Dashboard-Erstellung in Dynamics 365 ist benutzerfreundlich gestaltet. Sie können verschiedene Layout-Optionen nutzen und Komponenten frei anordnen. Interaktive Elemente wie klickbare Diagramme verbessern die Benutzererfahrung erheblich. Benutzer können direkt aus dem Dashboard heraus zu detaillierten Datensätzen navigieren.
Best Practices für Dashboards
Fokussieren Sie sich auf die wichtigsten Kennzahlen. Ein Dashboard mit zu vielen Informationen verliert seine Wirkung. Verwenden Sie ein einheitliches Design mit konsistenten Farben und Schriftarten. Aktualisieren Sie Dashboards regelmäßig, wenn sich Geschäftsanforderungen ändern.
Beispiel: Management-Dashboard für den Vertrieb erstellen
Ein typisches Vertriebs-Dashboard könnte folgende Komponenten enthalten: Ein Diagramm für die monatliche Umsatzentwicklung, eine Liste der wichtigsten Opportunities, eine Karte mit der regionalen Verteilung der Kunden und ein Fortschrittsbalken für die Zielerreichung. Diese Kombination gibt Vertriebsleitern alle wichtigen Informationen auf einen Blick.
Plugins in Dynamics 365: Erweiterung durch eigene Geschäftslogik
Was sind Plugins und wozu dienen sie?
Plugins sind kleine Programme, die auf bestimmte Systemereignisse reagieren. Sie werden automatisch ausgeführt, wenn beispielsweise ein Datensatz gespeichert oder gelöscht wird. Mit Plugins können Sie komplexe Geschäftslogik implementieren, die über die Standard-Funktionalitäten hinausgeht.
Entwicklung und Implementierung von Plugins
Für die Plugin-Entwicklung benötigen Sie Microsoft Visual Studio und das Plugin-Registrierungs-Tool. Ein Plugin besteht aus einem Handler, der auf spezifische Trigger reagiert, und dem Kontext, der Informationen über das auslösende Ereignis liefert. Nach der Entwicklung wird das Plugin im System registriert und aktiviert.
Best Practices bei der Plugin-Entwicklung
Jedes Plugin sollte eine klar definierte Aufgabe erfüllen. Komplexe Plugins sind schwer zu warten und können die Systemleistung beeinträchtigen. Implementieren Sie umfassende Fehlerbehandlung und testen Sie Plugins gründlich unter Lastbedingungen. Dokumentieren Sie die Funktionalität ausführlich für zukünftige Wartungsarbeiten.
Kurzes Praxisbeispiel: Automatisierte Validierung mit einem Plugin
Stellen Sie sich vor, Sie möchten sicherstellen, dass bei jeder neuen Opportunity automatisch geprüft wird, ob der Kunde bereits existiert. Ein Plugin könnte bei der Erstellung einer Opportunity die Kundendatenbank durchsuchen und bei Duplikaten eine Warnung ausgeben oder die Datensätze automatisch verknüpfen.

Integration und Nutzung von Power Apps innerhalb von Dynamics 365
Warum Power Apps?
Power Apps ist eine Low-Code-Plattform, die es Ihnen ermöglicht, individuelle Business-Apps zu entwickeln, ohne tiefgehende Programmierkenntnisse zu benötigen. Diese Apps können nahtlos in Dynamics 365 integriert werden und erweitern die Funktionalität erheblich.
Arten von Power Apps relevant für Dynamics 365
Model-driven Apps basieren auf dem Datenschema von Dataverse und integrieren sich nahtlos in Dynamics 365. Canvas Apps bieten mehr Gestaltungsfreiheit und können für spezielle Anwendungsfälle entwickelt werden. Beide Varianten lassen sich direkt in Dynamics 365-Umgebungen einbetten.
Einbettung von Power Apps in Dynamics 365
Power Apps können direkt in Dashboards oder Formularen integriert werden. Dies ermöglicht es, spezielle Prozesse abzubilden oder die Benutzeroberfläche zu erweitern. Beispielsweise könnte eine Power App für die Zeiterfassung direkt im Projektformular eingebettet werden.
Best Practices bei der Power Apps-Entwicklung
Konzentrieren Sie sich auf einfache Bedienbarkeit und klare Prozessunterstützung. Aktualisieren Sie Apps regelmäßig, um die Kompatibilität mit neuen Dynamics 365-Versionen zu gewährleisten. Nutzen Sie Vorlagen und wiederverwendbare Komponenten, um Entwicklungszeit zu sparen.
Beispiel: Power App zur Außendienstunterstützung im Dynamics 365 CRM
Eine Power App für den Außendienst könnte Offline-Funktionalität bieten, GPS-Tracking für Kundenbesuche enthalten und Formulare zur Erfassung von Vor-Ort-Informationen bereitstellen. Diese Daten werden automatisch mit Dynamics 365 synchronisiert, sobald eine Internetverbindung verfügbar ist.

Best Practices und weiterführende Tipps für effektive Anpassungen in Dynamics 365
Priorisierung: Standardfunktionen immer zuerst prüfen
Bevor Sie mit individuellen Anpassungen beginnen, prüfen Sie die vorhandenen Standardfunktionen. Oft lassen sich Anforderungen bereits mit konfigurierbaren Einstellungen erfüllen. Das spart Zeit und reduziert Komplexität.
Dokumentation und Change Management
Dokumentieren Sie alle Anpassungen ausführlich. Beschreiben Sie nicht nur das "Was", sondern auch das "Warum". Diese Dokumentation ist unbezahlbar für zukünftige Wartungsarbeiten und Systemberichte. Nutzen Sie Versionskontrolle, um Änderungen nachvollziehen zu können.
Testing und Qualitätssicherung
Testen Sie Anpassungen in verschiedenen Umgebungen, bevor Sie sie produktiv einsetzen. Beziehen Sie Anwenderfeedback ein – oft entdecken die tatsächlichen Nutzer Aspekte, die in der Entwicklung übersehen wurden.
Einbindung von Stakeholdern und Change-Kommunikation
Holen Sie Anforderungen frühzeitig von allen Beteiligten ab. Kommunizieren Sie Änderungen klar und bieten Sie Schulungen an. Bei Aliru haben wir die Erfahrung gemacht, dass gut geschulte Anwender die Anpassungen viel effektiver nutzen.
Ausblick: Zukünftige Trends und neue Funktionen
Die Power Platform entwickelt sich rasant weiter. KI-Funktionen wie unsere Sally-Lösung bei Aliru zeigen das Potenzial intelligenter Assistenten. Die Integration externer Datenquellen wird einfacher, und Automatisierung durch Power Automate eröffnet neue Möglichkeiten für Customizing.
Zusammenfassung und Fazit
Die Anpassungsmöglichkeiten in Dynamics 365 sind vielfältig und mächtig. Durch gezielte Anpassungen von Formularen, Feldern, Dashboards, Plugins und Power Apps können Sie Geschäftsprozesse deutlich effizienter gestalten. Der Schlüssel liegt in der durchdachten Planung, sauberen Dokumentation und gründlichen Tests.
Bedenken Sie: Nicht jede technisch mögliche Anpassung ist auch sinnvoll. Konzentrieren Sie sich auf die Bereiche, die den größten Nutzen für Ihre Anwender bringen. Mit der richtigen Herangehensweise und gegebenenfalls professioneller Unterstützung können Sie das volle Potenzial von Dynamics 365 ausschöpfen.
Die Zukunft von Dynamics 365 wird noch mehr Anpassungsmöglichkeiten bringen. Bereiten Sie sich darauf vor, indem Sie bereits heute eine solide Basis schaffen und Best Practices befolgen. So können Sie neue Funktionen schnell und effektiv in Ihre bestehende Systemlandschaft integrieren.
Häufig gestellte Fragen
Wie passe ich Formulare in Dynamics 365 an?

Über den Formulardesigner lassen sich Felder per Drag-and-Drop hinzufügen, Sektionen erstellen und Registerkarten anlegen. Geschäftsregeln blenden Felder dynamisch ein oder aus, etwa zusätzliche Onboarding-Felder bei einem Neukunden.
Wofür dienen Plugins in Dynamics 365?

Plugins sind kleine Programme, die auf Systemereignisse wie das Speichern oder Löschen eines Datensatzes reagieren. Damit lässt sich komplexe Geschäftslogik umsetzen, die über die Standardfunktionen hinausgeht. Für die Entwicklung braucht es Visual Studio und das Plugin-Registrierungs-Tool.
Was ist der Unterschied zwischen Model-driven Apps und Canvas Apps?

Model-driven Apps basieren auf dem Datenschema von Dataverse und integrieren sich nahtlos in Dynamics 365. Canvas Apps bieten mehr Gestaltungsfreiheit für spezielle Anwendungsfälle. Beide lassen sich direkt in Dynamics 365 einbetten.
Worauf sollte ich bei Formularanpassungen achten?

Weniger ist oft mehr. Überladene Formulare schrecken Benutzer ab und laden langsamer. Pflichtfelder sollten sparsam eingesetzt werden, und eine klare Dokumentation aller Anpassungen erleichtert die spätere Wartung.
Sollte man immer individuell anpassen?

Nein. Vor individuellen Anpassungen sollten zuerst die vorhandenen Standardfunktionen geprüft werden, da sich viele Anforderungen bereits mit konfigurierbaren Einstellungen erfüllen lassen. Das spart Zeit und reduziert Komplexität.
Was sind Geschäftsprozessflüsse in Dynamics 365?

Geschäftsprozessflüsse (Business Process Flows) sind visuelle Leitplanken, die Mitarbeiter durch jeden Schritt eines Prozesses führen. Sie werden am oberen Rand der Datensätze angezeigt und sichern über Pflichtfelder und Validierungsregeln eine konsistente Datenqualität.
Was ist der Unterschied zwischen System-Ansichten und persönlichen Ansichten?

System-Ansichten sind für alle Benutzer sichtbar und werden vom Administrator verwaltet, während persönliche Ansichten nur für den erstellenden Benutzer verfügbar sind.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Formulare und Felder in Dynamics 365 anpassen
- 1.1. Bedeutung und Einsatz von Formularen und Feldern
- 1.2. Anpassung von Formularen mit dem Formulardesigner
- 1.3. Best Practices bei Formular- und Feldanpassungen
- 1.4. Praxisbeispiel: Ein kundenspezifisches Vertriebsformular anpassen
- 2. Geschäftsprozessflüsse und Vertriebssequenzen anpassen
- 2.1. Was sind Geschäftsprozessflüsse (Business Process Flows)?
- 2.2. Geschäftsprozessflüsse individuell anpassen
- 2.3. Vertriebssequenzen: Best Practices verankern
- 3. Ansichten gezielt anpassen: Daten schnell finden
- 3.1. System-Ansichten und persönliche Ansichten
- 3.2. Ansichten für die Vertriebssteuerung
- 4. Dashboards individuell gestalten und konfigurieren
- 4.1. Rolle von Dashboards in Dynamics 365
- 4.2. Arten von Dashboard-Komponenten
- 4.3. Erstellen und Anpassen von Dashboards
- 4.4. Best Practices für Dashboards
- 4.5. Beispiel: Management-Dashboard für den Vertrieb erstellen
- 5. Plugins in Dynamics 365: Erweiterung durch eigene Geschäftslogik
- 5.1. Was sind Plugins und wozu dienen sie?
- 5.2. Entwicklung und Implementierung von Plugins
- 5.3. Best Practices bei der Plugin-Entwicklung
- 5.4. Kurzes Praxisbeispiel: Automatisierte Validierung mit einem Plugin
- 6. Integration und Nutzung von Power Apps innerhalb von Dynamics 365
- 6.1. Warum Power Apps?
- 6.2. Arten von Power Apps relevant für Dynamics 365
- 6.3. Einbettung von Power Apps in Dynamics 365
- 6.4. Best Practices bei der Power Apps-Entwicklung
- 6.5. Beispiel: Power App zur Außendienstunterstützung im Dynamics 365 CRM
- 7. Best Practices und weiterführende Tipps für effektive Anpassungen in Dynamics 365
- 7.1. Priorisierung: Standardfunktionen immer zuerst prüfen
- 7.2. Dokumentation und Change Management
- 7.3. Testing und Qualitätssicherung
- 7.4. Einbindung von Stakeholdern und Change-Kommunikation
- 7.5. Ausblick: Zukünftige Trends und neue Funktionen
- 8. Zusammenfassung und Fazit
Sie haben Fragen zu Dynamics 365?
Wir haben die Antworten.
Vereinbaren Sie einfach ein unverbindliches Erstgespräch mit einem Dynamics-Experten.
Termin vereinbaren




















